17. 05. 24
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Beispielprojekte:

2013: Einfamilienhaus in Bornheim/Kardorf

Maßnahmenbeschreibung
Das 3-Familien-Wohnhaus in Bornheim wurde 2013 umfassend saniert. Im Zuge des ersten Bauabschnitts wurde eine alte Vorhangfassade abgebrochen und eine große Glasbausteinwand durch ein Fenster-/Türelement (Uw-Wert 0,95 W/m²K) ersetzt. Die Außenwände wurden mittels Wärmedämmverbundsystem gedämmt. Gewählt wurde eine EPS-Dämmung in WLF 032. Es wurde ein dickschichtiger, mineralischer Kratzputz mit diffusionsoffenem Silikatanstrich ausgeführt. Der neu hergestellte Dachüberstand wurde zum Witterungsschutz und aus optischen Gründen mittels Zinkscharen bekleidet.

In einem weiteren Bauabschnitt 2014 sollen zusätzlich die Kellerdecke mit 10 cm Polystyroldämmplatten gedämmt werden. Des Weiteren ist der Einbau eines Pelletkessels und die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs geplant, so dass der Neubaustandard (Effizienzhaus 100 der KfW) erreicht wird.

2013: Einfamilienhaus in Bad Honnef

Maßnahmenbeschreibung
Das Einfamilienwohnhaus mit Einliegerwohnung wurde Ende 2013 mit einer Außenwanddämmung mit 14 cm in WLF 032 gedämmt. Als Putzsystem kam ein eingefärbter Silikonharzputz mit 2mm Körnung zum Einsatz, die Fensterfaschen wurden als Filzputz ausgeführt. Die Kunststofffenster waren in einem guten Zustand, so dass ein Glasaustausch die wirtschaftlichere Variante darstellte. Die großen Fensterflächen machten einen großen Anteil der Transmissionswärmeverluste aus, so dass durch die neue Wärmeschutzverglasung gute Einsparungen (>50%) zu erzielen waren. Die alte Gas-Heizung wurde durch Brennwerttechnik ersetzt und der direkt befeuerte Gas-Boiler mit Zündflamme durch einen indirekt beheizten Warmwasserspeicher ersetzt.

Die Maßnahmen wurden im Rahmen des Zuschussprogramms der KfW (Energieeffizient Sanieren - Einzelmassnahmen sowie der Baubegleitung / Programm 431) gefördert. In Planung ist Anfang 2014 die Aufrüstung der ungeregelten Fussbodenheizkreise durch Stellantriebe und funkgesteuerte dezentrale Einzelraumregler.

2013: Einfamilienhaus in Rheinbreitbach

Maßnahmenbeschreibung
Das eingeschossige, einseitig angebaute Gebäude wurde 1961 errichtet und befand sich nahezu im Ursprungszustand. So hat man sich für eine umfassende Modernisierung entschlossen. Im Rahmen der Instandhaltung wurde das Steildach erneuert, als thermische Hüllfläche die oberste Geschossdecke mit 280mm Mineralwolle gedämmt. Auf diese Weise ließ sich die Luftdichtheitsebene (Dampfbremsbahn) gut ausführen und stellt sich sowohl von der Energie-Bilanz her als auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten in diesem Fall als bessere Variante dar. Als neue Fenster wurden Kunststofffenster mit 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung mit einem Uw von 0,95 W/m²K ausgewählt und die Hauseingangstür erneuert. Die Fassade wurde mit einem Wärmedämmverbundsystem mit 16cm in WLG 035 gedämmt. Das innenliegende Badezimmer erhielt zur Sicherstellung eines ausreichenden Luftwechsels einen feuchtegeregelten Abluftlüfter, für die natürliche Beleuchtung wurde ein Tageslichtspot eingesetzt, der trotz fehlendem Fenster den Raum mit Tageslicht durchflutet. Die bestehende Heizungsanlage wurde durch eine Gas-Brennwerttherme ersetzt, einzelne Heizkörper an die neue Raumheizlast angepasst und ein hydraulischer Abgleich durchgeführt.

Diese Maßnahmen wurden mittels KfW-Fördermitteln umgesetzt. Sämtliche Maßnahmen erfüllten die KfW-Mindestanforderungen für Einzelmaßnahmen. Baulich wurde der Neubaustandard erreicht. Auf Grund des sehr geringen Restenergiebedarfs war in der gegebenen Situation ein alternativer Wärmeerzeuger auf Basis erneuerbarer Energien nicht mehr wirtschaftlich darstellbar. Die Baubegleitung wurde durch die KfW (Programm 431) bezuschusst.

2012: Einfamilienhaus in Rheinbach

Maßnahmenbeschreibung
Das Reihenendhaus, mit zwei Wohneinheiten und Standort in Rheinbach, wurde 2013 umfassend modernisiert. Neben dem Austausch der Fenster (neuer Uw-Wert 0,95 W/m²K) wurden die Verglasungsflächen vergrößert, um den Lichteinfall im Gebäude zu verbessern. Das Gebäude wurde dreiseitig ausgeschachtet, neu abgedichtet und die erdberührten Außenwände mit einer Perimeterdämmung versehen. Die Fassade wurde mit 18 cm EPS-Wärmedämmplatten in WLG 035 gedämmt. Die alten Sparren waren nicht mehr zur Aufnahme eines neuen Dachaufbaus geeignet, so dass ein neuer Dachstuhl gesetzt wurde. Zur Aufwertung des Wohnraums wurden Sichtsparren mit einer Sichtschalung gewählt. Die Aufsparrendämmung mit 16cm WLS 024 erfüllt die Anforderungen des Wärmedurchgangskoeffizienten der KfW (von mind. 0,14 W/m²K). Ein zusätzliches Dachflächenfenster mit einem Uw-Wert von 1,0 W/m²K war ebenfalls förderfähig. Die Wohnungen wurden im Zuge der Dämmmaßnahme mit einer feuchtegeregelten Abluftanlage versehen, Außenluftdurchlässe sorgen für eine geregelte Zuluft.

Alle (Einzel-)Maßnahmen wurden durch die KfW gefördert (Programme 152 und 431).

2012: Einfamilienhaus in Bad Honnef

bohnenkamp
Maßnahmenbeschreibung
Das freistehende Bungalowgebäude mit Baujahr 1966 wurde nach einer bestehenden Schimmelpilzproblematik umfassend saniert. Das Flachdach wies kein Gefälle auf und die Entwässerung erfolgte innenliegend, mit der Folge, dass in der Vergangenheit mehrere Wasserschäden eintraten. Im Rahmen der Maßnahmen wurde das Dach von der Rohdecke an neu aufgebaut und mittels Gefälledämmung (U-Wert 0,14 W/m²K) ausgeführt. Fehlende Notüberläufe wurden nachgerüstet und das Entwässerungssystem erneuert. Eine zusätzliche Aussenwanddämmung mit 16cm WLG 035, der Austausch der Haustüranlage (UD 1,3 W/m²K neu) und eine Kellerdeckendämmung reduzierten die Transmissionswärmeverlust signifikant. Zur Sicherstellung eines nutzerunabhängigen Mindestluftwechsels wurde eine Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Als Wärmeerzeugung wurde eine Gas-Brennwerttherme mit solarthermischer Warmwasser- und Heizungsunterstützung gewählt.

Die vorgenannten Maßnahmen wurden im Rahmen des KfW-Effizienzhausprogramms 100 (Energieeffizient-Sanieren +Baubegleitung Programm 431), dem Zuschussprogramm Progrez-NRW und der BAFA gefördert.

2012: Einfamilienhaus in Meckenheim

Maßnahmenbeschreibung
Das vermietete Einfamilienwohnhaus wurde 2012 umfassend modernisiert. Es handelt sich um ein eingeschossiges Bungalow-Gebäude mit teilweise Unterkellerung. Das Flachdach wurde aufgrund einer bestehenden und funktionstüchtigen Dämmung aufgedoppelt, so dass mittels einer Zusatz-Gefälledämmung ein Wärmedurchgangskoeffizient von 0,14 W/m²K erzielt wurde. Die problematische, innenliegende Entwässerung bei Begleitheizung wurde außer Betrieb genommen und durch eine vorgesetzte Hängerinne und neuer Entwässerungsführung auf dem Grundstück ersetzt.

Die Fenster wurden bereits vor einigen Jahren erneuert, so dass lediglich eine Fassadendämmung, entsprechend den KfW-Anforderungen, erfolgte. Zur Sicherstellung eines nutzerunabhängigen Mindestluftwechsels wurde eine feuchtegeregelte Abluftanlage mit Außenluftdurchlässen für eine geregelte Luftzufuhr realisiert. Feuchte- und Schimmelpilzprobleme konnten so verhindert werden.

Alle Maßnahmen erfolgten gemäß den KfW-Mindestanforderungen und auch unsere Baubegleitung wurde mit 50% über das Programm 431 bezuschusst.

2012: Einfamilienhaus in Sankt Augustin

rupp
Maßnahmenbeschreibung
Dieses Reihenmittenhaus in Sankt Augustin wurde 2012 energetisch modernisiert. Die Fenster wurden ausgetauscht, durch neue Fenster mit einem Uw-Wert von 0,95 W/m²K und ausgestattet mit Fensterfalzlüfter, auch die bestehenden Rollläden wurden gegen Aufsatz-Rollläden ersetzt. Neben der feuchtegeregelten Abluftanlage erhielt der Schlafraum eine dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Die vorder- und rückseitige Dämmung des Gebäudes wurde mit einem 16cm WDVS in WLG 035 ausgeführt.

Das Dach war bereits gedämmt, so dass lediglich die Dachflächenfenster ausgetauscht wurden und für eine Tageslichtversorgung des innen liegenden Badezimmers ein Tageslichtspot eingesetzt wurde. Der Niedertemperaturkessel mit direkt befeuerten Gasboiler wurde durch eine Brennwerttherme ersetzt und der hydraulische Abgleich für das Gebäude durchgeführt.

Sämtliche Maßnahmen erfolgen gemäß dem KfW-Programm "Energetisch Sanieren" und wurde im Rahmen der Baubegleitung bezuschusst.

2011: Mehrfamilienhaus in Erpel

Maßnahmenbeschreibung
Das Mehrfamilienwohnhaus wurde 2011 umfassend modernisiert. Neben der Wohnraumerweiterung in Form von neuen Gauben wurde der Dachstuhl erneuert. Die Dämmung des Steildachs erfolgte mit ökologischen Dämmstoffen. So wurde eine 100mm Aufdachdämmung mittels Holzweichfaserplatten und eine zusätzliche Vollsparrendämmung mit Zellulose realisiert. Die bestehende Gas-Etagenheizung wurde durch eine Zentralheizung mittels Gas-Brennwerttherme ersetzt, die bestehende Einrohrheizung wurde durch den Einbau von Volumenstromreglern und wohnungsweiser Regelbarkeit (Stellantriebe) an den neuen Wärmebedarf angepasst.

Als weitere Maßnahmen wurden die Fenster ausgetauscht, die Fassade gedämmt und neue Balkone vorgesetzt. Als Lüftungsanlage wurden wohnungsweise dezentrale Lüfter mit Wärmerückgewinnung gewählt.

Diese Maßnahmen wurden mittels KfW-Fördermitteln umgesetzt. Sämtliche Maßnahmen erfüllten die KfW-Mindestanforderungen für Einzelmaßnahmen. Baulich wurde der Neubaustandard erreicht. Auf Grund des sehr geringen Restenergiebedarfs war in der gegebenen Situation ein alternativer Wärmeerzeuger auf Basis erneuerbarer Energien nicht mehr wirtschaftlich darstellbar. Die Baubegleitung wurde durch die KfW (Programm 431) bezuschusst.

2011: Mehrfamilienhaus in Bad Honnef

Maßnahmenbeschreibung
Das Mehrfamilienhaus in Bad Honnef gehört einer Eigentümergemeinschaft und umfasst sieben Wohneinheiten. Ziel der Eigentümergemeinschaft war das Gebäude energetisch zu modernisieren und die Heizkosten zu senken. Das ausgebaute Dachgeschoss wurde mit eine 16cm in WLS 024 Aufsparrendämmung gedämmt und neu eingedeckt. Die Fassade erhielt ein Wärmedämmverbundsystem aus EPS Hartschaum 14cm mit WLG 035. Die Fenster wurden bereits in den letzten Jahren erneuert und blieben erhalten. Die Kellerdecke, sowie die Kellerinnenwände zu der beheizten Souterrain-Wohnung wurden gedämmt. Die vorhandene Ölheizung wurde gegen eine energieeffiziente Gasbrennwerttherme ausgetauscht.

2011: Einfamilienhaus in Rheinbreitbach

Maßnahmenbeschreibung
Das Reihenendhaus aus dem Jahre 1971 wurde im Sommer 2012 mit einer Außenwanddämmung 16cm WLG 035 gedämmt. Als Putzsystem kam ein eingefärbter Silikonharzputz mit einem farblich abgesetzten Deckanstrich zur Ausführung. Die Kunststofffenster waren in einem energetisch guten Zustand, dass nur die alten, ungedämmten Rolladenkästen gegen luftdichte, gedämmte Rollladenkästen ausgetauscht wurden.

Auf Grund eines Wasserschadens im Dach wurde die bestehende Zwischensparrendämmung, sowie die poröse Dampfsperre zurückgebaut und das Dach mit einer Aufsparrendämmung aus PUR 160mm WLS 024 energetisch saniert. Im Zuge der Dachsanierung wurden drei neue Dachflächenfenstern eingebaut und der Dachüberstand auf der Giebelseite verbreitert, um die Fassadendämmung aufzunehmen und die Fassade vor Witterung zu schützen. Als weitere energetische Maßnahme wurde die Kellergeschossdecke mit EPS 80mm WLG 035 gedämmt.

2011: Einfamilienhaus in Bad Honnef-Aegidienberg

Maßnahmenbeschreibung
Bei diesem Wohngebäude in Ägidienberg handelt es sich um einen zweigeschossigen Anbau mit Flachdach. Das Gebäude aus dem Jahre 1962 befand sich in einem energetisch stark verbesserungsfähigen Zustand. Der vorhandene Schimmelpilzbefall konnte durch eine wärmebrückenminimierende Detailausführung saniert werden. Das Flachdach wurde mit einer Flachdachdämmung PUR 100mm mit WLS 024 und einer Gefälledämmung EPS mit WLG 035 versehen.

Der neue Dachrandabschluss aus Aluminiumprofilen nimmt die Fassadendämmung von EPS 16cm mit WLG 035 auf und bildet den seitlichen Abschluss des Flachdach. Es wurde ein hydraulische Abgleich durchgeführt und alle Heizkörper mit neuen Thermostatventilen ausgestattet. Das Raumklima und die Wohnqualität konnten durch diese Maßnahmen erheblich verbessert werden.

2010: Mehrfamilienhaus in Bad Honnef

Maßnahmenbeschreibung
Bei dem Objekt handelt es sich um ein Wohngebäude mit 12 Wohneinheiten. Im Rahmen der Modernisierungmaßnahme wurden die Nachtspeicheröfen durch eine Zentralheizung auf Basis Gas-Brennwerttechnik ausgetauscht. Die Wärmeverteilung und die zentrale Warmwasserbereitung wurden neu hergestellt und eine feuchtegeregelte Lüftung mit Fensterfalzlüftern realisiert. Die Fernster wurden ausgetauscht gegen neue Kunststofffenster mit einem Uw-Wert von 0,95 W/m²K und die Außenwand wurde mit einem Wärmedämmverbundsystem gedämmt. Die Kellerdecke wurde von unten mit 12 cm Mineralfaserdämmplatten versehen und anschließend verputzt.

Durch vorgenannte Maßnahmen wurde das Effizienzhaus 100 der KfW erreicht. Mit der feuchtegeregelten Lüftung der Entschärfung kritischer Wärmebrücken konnte die Schimmelpilzproblematik umgehend behoben werden.

2010: Einfamilienhaus in Königswinter

Maßnahmenbeschreibung
Das freistehende Einfamilienhaus in Königswinter aus dem Baujahr 1954 wurde im Sommer 2011 umfassend energetisch saniert. Es wurde eine Außenwanddämmung aus EPS 140mm mit WLS 032 aufgebracht und neue Kunststofffenster mit einer Wärmeschutzverglasung und einem Uw-Wert von 1,1 W/m²K eingebaut. Die alte Hauseingangstür wurde gegen eine neue Hauseingangstür mit einem Ud-Wert von 1,5 W/m²K ausgetauscht. Für eine nutzerunabhänigige Frischluftzufuhr wurde eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung in den Wohn- und Schlafräumen eingebaut. Als zusätzliche energetische Maßnahme wurde die Kellergeschossdecke mit EPS 120mm WLG 035 gedämmt, sowie der Kellerabgang mit 60mm WLS 024.